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Was sind Senkungen?

Das Senken ist ein Bohrverfahren zur Erzeugung von Profil- oder Kegelflächen in vorhandenen Bohrungen. Man unterscheidet in verschiedene Unterkategorien: Das Ansenken erweitert das Bohrloch und ein nachfolgendes Gewindeschneiden wird erleichtert. Beim Versenken von Schrauben wird Platz für den Schraubenkopf geschaffen damit er mit der Oberfläche des Werkstücks abschließt. Beim Entgraten wird der Grat am Bohrloch aus Sicherheitsgründen und/oder optischen Gründen entfernt.

 

Wie bringt man Senkungen ein?

Beim Senken wird ein sogenannter Senker in einer Bohrmaschine eingespannt und auf eine schon bestehende Bohrung in einem Werkstück aufgesetzt. Durch eine Drehbewegung und genügend Schneiddruck schneidet sich der Senker in die Bohrung ein und eine Senkung entsteht. Ein Senker besitzt einen bestimmten Spitzenwinkel, den die Schneiden definieren, der maßgebend für die spätere Form der Senkung ist. Die stabile Schneidengeometrie des Senkers ermöglicht ihm ein eigenes Abstützen beim Schneiden und er kann somit eine saubere Schnittoberfläche schaffen.

Welche Senkwerkzeuge gibt es?

Die Wahl des Senkwerkzeuges hängt von der zu fertigenden Senkung ab.

 

 

Flachsenker werden zum Versenken des Schraubenkopfes von Schrauben mit zylindrischem Schraubenkopf verwendet.
Kegelsenker werden zum Anbringen von Senkungen für das Versenken von Senkkopfschrauben genutzt, oder zum Entgraten von Bohrungen.

Die Spitzenwinkel von Kegelsenkern sind je nach Verwendungszweck unterschiedlich:

 

  • 60°: zum Entgraten und vorsenken für Reibungen
  • 75°: für Nietköpfe
  • 90°: zum Entgraten und für Senkkopfschrauben
  • 120°: für Blechnieten

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