• Ihre Lieferung soll noch vor Weihnachten ankommen? Lieferdaten checken >

  • Seite auswählen
    Angebot einholen
    • de

    Bolzenschweissen

    Was ist Bolzenschweissen?

    Bolzenschweissen ist die Anbringung von Bolzen auf einer Blechoberfläche mittels eines Schweißverfahrens. 

    Es kann ich um Innengewindebuchsen, Gewindebolzen, aber auch stiftartige Bolzen handeln. Die Methode der Anbringung von Schweissbolzen wird vorallem eingesetzt, um Metallstücke zu verbinden ohne die Verbindungsstelle nach außen zu zeigen. Der gewählte Bolzen wird auf der nicht sichtbaren Seite vollflächig aufgeschweisst. Daran lassen sich andere Werkstücke mithilfe der Bolzen anschrauben oder verbinden. Es entstehen also kaum Änderungen des Materials auf der sichtbaren Seite. 

    Bauteile mit Bolzen bei LASERHUB bestellen!

     

    Bestellen Sie bei LASERHUB Bauteile mit Bolzen einfach online mit ein paar Klicks. Geben Sie dazu in der Online-Kalkulation Ihre gewünschte Anzahl an Bolzen an und fügen Sie eine technische Zeichnung hinzu.

    Wie werden Bolzen angebracht?

    Um Bolzen auf Blech anzubringen gibt es Technologien, die die Anbringung wirtschaftlich, sauber und in nur einem Arbeitsschritt ermöglichen.

    Bolzen werden meist mithilfe des Lichtbogenschweissens angebracht. Ein Lichtbogen ist eine Gasentladung, die bei hoher Differenz der elektrischen Potenziale zweier Quellen entsteht. Diese Gasentladung wird durch teilweise ionisierte Teilchen elektrisch leitfähig.

    Wird der Lichtbogen gezündet, so schmilzt der Bolzens und die Anbringungsfläche an. Das Blech sollte dabei eine Stärke von mehr als einem Millimeter aufweisen. Mit einem leichten Anpressdruck werden die Elemente anschließend zusammengefügt.

    Das Lichtbogenschweissen ist eine in der Industrie häufig angewandte Technologie, die sind aufgrund ihrer hohen Wirtschaftlichkeit und einfachen Anwendung besonders für das Bolzenschweissen geeignet ist.

    Bolzenschweissen mit Hubzündung

    Wirken hohe Kräfte auf den angebrachten Bolzen, so eignet sich die Hubzündung zum Bolzenschweissen. Sie wird für Hubbolzen mit einem Durchmesser von 3 – 25 mm verwendet und meist auf dickwandige Blechteile aufgebracht.

    Zum Bolzenschweissen mit Hubzündung wird der Bolzen mithilfe einer Schweisspistole oder eines Schweisskopfes auf das Blech aufgesetzt und bei Bedarf mit einem Keramikring versehen. Mit einer kurzen Bewegung wird der Bolzen vom Werkstück abgehoben und ein sogenannter Hilfslichtbogen mit geringer Stromstärke gezündet. Dieser Prozessschritt ist namensgebend für das Hubzündverfahren beim Bolzenschweissen.

     

     

    Beim Hubzündverfahren wird anschließend der Hauptlichtbogen gezündet. Durch die angelegte Spannung wird thermische Energie freigesetzt und die Öberfläche der Bolzen angeschmolzen. Mit leichtem Anpressdruck werden die Elemente dauerhaft miteinander verbunden.

    Bolzenschweissen mit Spitzzündung

    Kleinere Bolzen mit bis zu 8 mm Duchmesser werden meist mit der Spitzzündung geschweisst. Diese Bolzen besitzen eine kleine zylindrische Spitze um den Lichtbogen zu erzeugen. 

    Im Normalfall wird der Minuspol auf den Bolzen angesetzt und so der Spannungsüberschlag provoziert. Die Zündspitze schmilzt an und wird auf die Anbringungsfläche gesenkt, sodass der Lichtbogen erstickt und sich die Restenergie über einen Kurzschluss entlädt. Die Schmelze erstarrt und verbindet den Bolzen mit den Bauteil. 

     

    Die Vorteile auf einen Blick:

     

    • Stabile dauerhafte Verbindung mit hoher Belastbarkeit
    • Sichtseite bleibt sauber und unversehrt
    • Keine Verformung der Anbringungsoberfläche
    • Keine Bohrungen nötig
    • Flexible Einsatzweise 
    • Einseitiger Zugang zur Anbringungsfläche ist ausreichend
    • Schnell, kostengünstig, flexibel
    • Keine Vor- und Nacharbeitung notwendig

    Jetzt Bauteile mit Bolzen online bestellen!