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    Handwerklich aktiv statt stundenlang im Office

    In einer aktuellen Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) nannten 56 Prozent der Unternehmen den Fachkräftemangel als größtes Risiko für ihr Unternehmen. Dieser Anteil hat sich seit 2011 verdreifacht. Die Unternehmen des deutschen Handwerks sind verzweifelt auf der Suche nach Fachkräften, bestätigt auch ein Bericht des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH). Dem Bericht zufolge hat fast die Hälfte der Handwerksbetriebe derzeit Schwierigkeiten bei der Besetzung freier Stellen. Der Auftragsbestand ist teilweise so hoch, dass Neukundenaufträge abgelehnt werden müssen, weil einfach nicht genügend Personal für die Arbeit da ist. Der Fachkräftemangel dürfte dem Standort Deutschland nicht nur auf lange Sicht schaden, bereits heute sind die Auswirkungen vielerorts täglich spürbar.

    Der Personalmangel im Handwerk beginnt bei Auszubildenden und setzt sich fort bis zu ausgelernten Mitarbeitern, also Gesellen und Meistern. Die Handwerksbranche sucht nach Möglichkeiten, um hier Abhilfe zu schaffen. Klar ist mittlerweile, dass die Jobs im Handwerk für Azubis attraktiver werden müssen. Ebenso gilt es aber, bestehende Mitarbeiter zu entlasten – durch eine effizientere Arbeitsweise. Hier geht es insbesondere darum, wie Handwerksbetriebe ihren alltäglichen Bürobetrieb meistern, denn häufig besteht Optimierungs- und Modernisierungsbedarf.

    Viel Handarbeit – vor allem im Büro

    Viele administrative Aufgaben im Handwerk laufen noch immer überwiegend analog ab, mit viel Papierkram. In kleineren Betrieben gibt es dafür keine Büromitarbeiter, die Handwerker müssen diese für sie oft lästigen Tätigkeiten „nebenher“ bewältigen. Oft muss der Chef oder Meister sich abends noch hinsetzen und Anfragen, Angebote und Aufträge manuell bearbeiten, dabei hätten beide besseres zu tun. Für Handwerker mit Leib und Seele ist diese Arbeit alles andere als attraktiv, denn sie wollen den Arbeitsalltag an Maschinen, mit Werkzeugen und im Umgang mit Materialien verbringen. Kurz um: Sie wollen technische Herausforderungen lösen statt Aktenordner sortieren.

    Durch Digitalisierung können gerade in der Beschaffung von Zukaufteilen viele Prozesse effizienter und somit schneller ausgeführt werden. Die Arbeitszeit der Techniker wird nicht mehr übermäßig strapaziert und sie können sich um ihre Aufträge kümmern, an der Werkbank oder in der Maschinenhalle.

    Digitalisiertes, automatisiertes Auftrags- und Beschaffungsmanagement bietet einen Weg, um die heute noch analogen Prozesse wesentlich effizienter zu gestalten – und Handwerksberufe wieder „handwerklicher“. Mehr denn je kommt es heute darauf an, die wertvolle Arbeitszeit der Fachkräfte besser zu nutzen und sie von lästigem Papierkram zu entlasten.

    Die Lösung ist digital

    Ein Bereich, in den wir bei LASERHUB einen sehr guten Einblick haben, ist die Beschaffung von Blechteilen. Hier wird in der Auftragsvergabe und im Bestellwesen größtenteils noch auf das Telefon, E-Mail oder gar das Faxgerät gesetzt. Die Folge sind langwierige Prozesse und ein großer Zeitaufwand.

    Während es bei Industrie 4.0 um die Vernetzung von Maschinen geht, können ebenso auch Handwerksbetriebe – insbesondere Metallbauer und Schlosser – mit spezialisierten Blechbearbeitungsbetrieben vernetzt werden. Der Bedarf der Metallbauer dreht sich vor allem um das Laserschneiden, Biegen bzw. Abkanten, Entgraten, Gewindeschneiden und Beschichten von Metallbauteilen aus Edelstahl, Stahl, Aluminium und Buntmetallen. In ganz Deutschland gibt es Metallbauer und Schlossereien, die auf einen oder mehrere dieser Bearbeitungsprozesse angewiesen sind. Für einen Auftrag einen entsprechenden Zulieferer, noch dazu mit freien Kapazitäten, zu finden, war für Metallbauer bislang jedoch nicht immer einfach.

    Wie sieht die Lösung in der Praxis aus? Ein Metallbauer benötigt dringend Laserteile für die Weiterverarbeitung in seiner Werkstatt. Diese kann er jetzt auch noch abends, wenn er sein Tagesgeschäft erledigt hat und die potentiellen Lieferanten schon Feierabend haben, auf unserer digitalen Beschaffungsplattform online kalkulieren und bestellen. Basierend auf den CAD-Dateien des Metallbauers prüfen wir in Echtzeit die Produzierbarkeit der Blechteile, erstellen innerhalb von wenigen Sekunden ein Onlineangebot und verknüpfen dieses mit freien Fertigungsressourcen unserer zertifizierten Produktionspartner. Dies macht das Bestell- und Lieferantenmanagement für Handwerksbetriebe wesentlich effizienter, spart Zeit und schont Ressourcen. Was bislang mühsam per Telefon, Fax oder bestenfalls E-Mail erfolgte, ist nun binnen weniger Sekunden erledigt. So bleibt den Metallbauern wieder mehr Zeit für handwerklich-technische Tätigkeiten, ihren eigentlichen Job.