Bühne frei für Effizienz: Wie die Bayerische Staatsoper mit Laserhub plant

An der Bayerischen Staatsoper treffen künstlerische Visionen auf höchste technische Anforderungen. Damit Bühnenbilder nicht nur beeindrucken, sondern auch sicher, funktional und termingerecht realisiert werden können, braucht es präzise Prozesse – insbesondere bei der Beschaffung von Metallteilen. Wir haben mit Herrn Kupfer, Konstrukteur an der Bayerischen Staatsoper, gesprochen. Er berichtet, wie Laserhub dabei hilft, kurze Vorlaufzeiten einzuhalten, komplexe Einzelteile zuverlässig zu beschaffen und den Spagat zwischen Kreativität und technischer Machbarkeit zu meistern.

Die Geschichte der Bayerischen Staatsoper aus technischer Sicht

Als Konstrukteur an der Bayerischen Staatsoper ist Herr Kupfer dafür verantwortlich, die Entwürfe der Bühnenbildner in technisch realisierbare Lösungen zu übersetzen. Dazu gehört nicht nur die Konstruktion und Berechnung, sondern auch die Begleitung der Fertigung in den Werkstätten sowie der Montage auf der Bühne.

Der Arbeitsalltag ist vielseitig: konzentriertes Arbeiten am CAD, Besprechungen mit Gewerken, Ortstermine, Fertigung und Aufbau. Extern gefertigte Metallteile werden dabei vor allem von der Schlosserei genutzt, aber auch von der Tischlerei – etwa in Form von Metallbeschlägen. Seit rund sechs Jahren gibt es kaum eine Produktion, in der keine Blechteile zum Einsatz kommen.

Wenn Kreativität auf Zeitdruck trifft: die Herausforderung

Bühnenbilder entstehen projektbezogen – Serienfertigung spielt hier keine Rolle. „Verglichen mit industriellen Maßstäben sind es bei uns eher Einzelteile“, so Kupfer. Gleichzeitig haben Lieferzeiten höchste Priorität, dicht gefolgt von Planungssicherheit.

Vor der Zusammenarbeit mit Laserhub war die Metallbeschaffung aufwendig: Stücklisten erstellen, Dateien exportieren, Angebote per E-Mail anfragen – und dann warten. „Was am meisten Zeit und Nerven gekostet hat, war das Warten auf Rückmeldungen“, beschreibt Kupfer die Situation. Gerade bei mehreren parallel laufenden Produktionen wurde das schnell zum Engpass.

Aktuelle Projekte, umgesetzt mit Metallteilen von Laserhub

Ein besonders spannender Einsatzbereich der über Laserhub bestellten Blechteile sind die Bühnenkonstruktionen für große Opernproduktionen der Bayerischen Staatsoper. So wurden unter anderem Blechteile für eine rotierende Bühne der Produktion Faust gefertigt, bei der hohe Präzision und zuverlässige Stabilität entscheidend sind, damit die beweglichen Bühnenelemente reibungslos funktionieren.

Copyright: Geoffroy Schied 

Ein weiteres aktuelles Projekt sind Blechteile für einen bewegbaren Baum in der Oper Die Walküre, deren Premiere am 25. Juni 2026 stattfindet. Gerade bei solchen dynamischen Bühnenelementen treffen künstlerischer Anspruch und technische Komplexität direkt aufeinander. Die gefertigten Teile müssen nicht nur exakt passen, sondern auch die Anforderungen an Bewegung, Sicherheit und Montage unter hohem Zeitdruck erfüllen.

Warum die Bayerische Staatsoper auf Laserhub setzt

Heute bestellt die Staatsoper ihre Metallteile – hauptsächlich gelaserte und gekantete Blechteile aus Baustahl und Aluminium – digital über Laserhub. Der Bestellprozess wird als „grundsätzlich angenehm“ beschrieben: Daten hochladen, konfigurieren, bestellen.

Besonders wichtig ist dabei die Möglichkeit, kleine Stückzahlen schnell und präzise zu erhalten. „Sehr wichtig“, betont Kupfer. Denn neue Inszenierungen erfordern flexible Lösungen und oft spontane Anpassungen – unabhängig von klassischen Betriebszeiten.

Ich habe schon öfter Bestellungen am Sonntag um 22 Uhr aufgegeben. Diese Freiheit ist für uns ein echter Vorteil.
Konstrukteur an der Bayerischen Staatsoper

Wie Laserhub den Arbeitsalltag unterstützt

Laserhub sorgt nicht für einzelne spektakuläre Momente – sondern dafür, dass es insgesamt reibungsloser läuft.

Bei uns muss fast wöchentlich der Tag gerettet werden. Daran war Laserhub bestimmt auch schon beteiligt.
Konstrukteur an der Bayerischen Staatsoper

Durch die Auslagerung der Fertigung auf externe Partner über Laserhub bleibt mehr Zeit für das Wesentliche: hausinterne Konstruktion, Abstimmung und Umsetzung. Die enorme Zeitersparnis in der Fertigung hat die Möglichkeiten in der Bühnenbildgestaltung insgesamt deutlich erweitert.

Die Ergebnisse

Durch die Zusammenarbeit mit Laserhub profitiert die Bayerische Staatsoper von:

  • Deutlich verkürzten Durchlaufzeiten bei der Fertigung von Einzelteilen
  • Hoher Planungssicherheit trotz kurzer Vorlaufzeiten
  • Unabhängigkeit von Betriebszeiten durch digitale Bestellungen
  • Mehr Freiraum für kreative und technische Lösungen

„Digitales, zukunftsorientiertes Arbeiten“ – so fasst Herr Kupfer die Zusammenarbeit mit Laserhub in einem Satz zusammen. Für die Bayerische Staatsoper ist Laserhub damit ein langfristiger Partner, sowohl für neue Produktionen als auch für zukünftige Anforderungen.

Ob Industrie, Handwerk oder Kulturbetrieb: Wenn Projekte unter Zeitdruck entstehen und Präzision entscheidend ist, braucht es verlässliche Prozesse. Mit Laserhub beschaffen Sie Metallteile digital, planbar und genau dann, wann Sie sie brauchen.

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