Ein Anbieter für den gesamten Prozess
In vielen Unternehmen ist die Beschaffung von Biegeteilen noch immer auf mehrere Partner verteilt. Zuschnitt, Biegen und Oberflächenbearbeitung erfolgen häufig getrennt. Das führt zu Abstimmungsaufwand und verlängerten Durchlaufzeiten.
Bei Laserhub läuft dieser Prozess zentral zusammen. Nach dem Upload erhalten Sie innerhalb weniger Minuten ein Angebot. Die Fertigungsschritte werden im Hintergrund abgestimmt und durchgängig umgesetzt.
Neben dem Schneiden und Biegen lassen sich auch weitere Bearbeitungen direkt integrieren. Dazu gehören unter anderem:
- Gewinde, Senkungen und Passungen
- Einpressmuttern und Schweißbolzen
- Pulverbeschichten oder Verzinken
- Lasergravur, Entgraten, Richten und Kantenverrunden
So entsteht ein durchgängiger Ablauf ohne zusätzliche Schnittstellen.
Schnelle Umsetzung in der Praxis
Durch den optimierten Prozess und das ausgebaute Fertigungsnetzwerk lassen sich Biegeteile deutlich schneller realisieren als in klassischen Beschaffungsstrukturen.
In vielen Fällen bedeutet das: Produktion und Versand in bis zu 4 Werktagen.
Diese Geschwindigkeit entsteht vor allem dadurch, dass einzelne Schritte nicht mehr getrennt koordiniert werden müssen. Stattdessen greifen Konstruktion, Fertigung und Weiterverarbeitung direkt ineinander.

Große Dimensionen und hohe Materialstärken
Mit der Erweiterung deckt Laserhub ein breites Spektrum an Anwendungen ab – von kleineren Funktionsteilen bis hin zu massiven Bauteilen.
Technische Möglichkeiten im Überblick:
- Max. Breite: 3980 mm
- Max. Gewicht: 300 kg
- Stahl und Edelstahl: bis zu 25 mm
- Aluminium: bis zu 12 mm
- Kupfer: bis zu 4 mm
Diese Bandbreite ermöglicht es, sowohl einfache als auch anspruchsvolle Biegeteile zuverlässig umzusetzen.

Biegeteile richtig konstruieren: Das sollten Sie beachten
Ein funktionierender Fertigungsprozess beginnt immer mit einer sauberen Konstruktion. Gerade beim Biegen entscheiden wenige Parameter darüber, ob ein Bauteil direkt produziert werden kann oder ob Anpassungen notwendig werden.
Die wichtigsten Regeln aus der Praxis:
- Schenkellängen ausreichend auslegen:
Zu kurze Schenkel können nicht sicher gebogen werden, da das Werkzeug das Bauteil nicht korrekt greifen kann. - Abstand zur Biegelinie einhalten:
Konturen und Bohrungen dürfen nicht zu nah an der Biegung liegen, da sie sich sonst verformen. - Entlastungsschnitte einplanen:
Besonders bei komplexen Geometrien helfen sie, Spannungen im Material zu reduzieren. - Biegeradius passend wählen:
Der Radius muss auf Material und Blechdicke abgestimmt sein, um Risse oder Verformungen zu vermeiden. - Biegefreistiche berücksichtigen:
Sie verhindern Materialaufbau und sorgen für saubere, reproduzierbare Biegungen.
Wer diese Punkte berücksichtigt, stellt sicher, dass Bauteile ohne Rückfragen gefertigt werden können.
Fazit: Mehr Möglichkeiten, weniger Aufwand
Mit der Erweiterung auf Biegeteile bis zu 25 mm Materialstärke entwickelt sich Laserhub weiter zu einem zentralen Ansprechpartner für anspruchsvolle Biegeprojekte.
Die Kombination aus erweitertem Fertigungsspektrum, technischem Know-how und einem durchgängigen digitalen Prozess sorgt dafür, dass auch komplexe Bauteile effizient umgesetzt werden können.
Für Einkäufer und Konstrukteure bedeutet das vor allem eines: weniger Abstimmung und ein deutlich einfacherer Weg zum fertigen Bauteil.
Der Einstieg bleibt dabei bewusst einfach:
Teil hochladen, Angebot erhalten und direkt sehen, was heute möglich ist.