Der Laser ist 60 geworden: Jetzt geht’s erst richtig los!

Happy birthday, Laser! Die Technologie feierte dieses Jahr ihren 60. Geburtstag. Die Möglichkeiten für die Industrie sind vielfältiger denn je. Wir feiern unseren Namensgeber und wollen ihm zu weiteren Höhenflügen verhelfen.

Die Mission ExoMars sucht per Laser nach Leben auf dem roten Planeten (Illustration: NASA/JPL-Caltech).

Der Laser ist eines der besten industriellen Werkzeuge der Neuzeit. Punkt. Nicht umsonst tragen wir ihn stolz im Firmennamen. Das Laserstrahlschneiden allein hat viele Industriezweige bedeutend in Sachen Wiederholbarkeit, Qualität und Geschwindigkeit nach vorne gebracht. Und auch überall sonst, wo echte Innovation geschieht, stößt man schnell auf den Laser. Aus der Medizin ist er etwa nicht mehr wegzudenken, etwa bei Augen-OPs oder als präzises Skalpell für Entfernung von Tumoren. Genauso lebensrettend kann der Laser sein, wenn er zukünftig genutzt wird, um Verunglückte zum Beispiel aus Autowracks zu retten. Blindgänger können per Laser entschärft werden. Und selbst auf dem Mars verschießen Wissenschaftler Laserstrahlen: Die Mission ExoMars 2020 sucht per Laserspektometer nach Spuren von Leben auf dem roten Planeten. Diese Liste könnten wir unendlich fortsetzen.

Die Auswahl der Lasertypen ist groß geworden

Aber zurück zur Industrie: hier gibt es auch schon eine lange Liste. Wer sich eine Lasermaschine anschaffen möchte, hat mittlerweile die Qual der Wahl. Es gibt Dauerstrichlaser oder gepulste Laser. Zu den Strahlquellen gehören CO2-Laser, Scheibenlaser oder Faserlaser. Man muss sich entscheiden zwischen 2D-Laserschneiden und 3D-Laserschneiden. Und so weiter. Diese Vielfalt kommt nicht von ungefähr. Je nachdem, was man vorhat, hat mal dieser, mal jener die Nase vorn. Wer etwa eine Kupferplatine bearbeiten möchte, der sollte auf den Faserlaser als Strahlquelle setzen. Ansonsten lassen sich nur schwer Wellenlängen erzeugen, die den gewünschten Effekt im Werkstoff erzeugen. Die Folge ist, dass sich jeder Betrieb in der ein oder anderen Art spezialisieren muss, da niemand die volle Bandbreite an Lasermöglichkeiten abdecken kann. Für Unternehmen, die viele Laserteile zukaufen, macht das die Laserbearbeitung etwas weniger attraktiv. Übersicht darüber zu behalten, welcher Auftrag für welchen Bearbeiter sich am besten eignet, kann schnell komplex werden.

Die Vorteile des Laserschneidens auf einen Blick

  1. Schon ab geringen Stückzahlen kosteneffizient
  2. Hohe Vielfalt in Form, Kontur und Material
  3. Perfekte Maßgenauigkeiten
  4. Wirtschaftlichkeit durch hohe Materialausnutzung
  5. Wirtschaftlichkeit durch hohe Schnittgeschwindigkeiten
  6. Sehr feine, oft nachbearbeitungsfreie Schnittkanten
  7. Gravur parallel zum Schneiden möglich
  8. Kein Werkzeugwechsel notwendig, daher geringere Rüstzeiten
  9. Mehrere Aufträge in einem Arbeitsschritt vereinbar

Unsere Mission: Die Welt einfacher machen

Genau das ist einer der Gründe, der uns dazu getrieben hat, unsere Plattform zu gründen. In unserem Produktionsnetzwerk vereinen wir Metallbearbeiter mit allen möglichen Laserarten unter einem Dach. Der Weg zu perfekten lasergeschnittenen Teilen ist damit viel einfacher geworden. Unsere Kunden laden Ihre Teile als CAD-Dateien hoch und geben den gewünschten Werkstoff an. Den Rest übernimmt dann unsere Plattform, die den geeignetsten Produzenten für die gewünschte Kombination aus Material und Teilegeometrie heraussucht. Mit den Tiefen der Technik muss sich niemand mehr auseinandersetzen.

Viele Vorteile auch für die Anbieter

Doch erleichtern wir mit unserer Lösung nicht nur den Zugang auf Kundenseite, auch die Bearbeiter haben etwas davon. Schließlich ist die Investition in eine Lasermaschine vergleichbar mit einem Hauskauf. Solche Summen müssen überhaupt erst amortisiert werden. Kommt über Laserhub ein steter Strom an Bestellungen herein, dann ist das gut für die Tilgungsrate. Gerade wegen dieser Win-Win-Situation sind wir voll von der Zukunftsfähigkeit unseres Geschäftsmodells überzeugt. Irgendwann einmal soll jedes Teil in Europa einen Berührungspunkt mit der Laserhub-Plattform haben. Die nächsten 60 Jahre Lasergeschichte wollen wir bedeutend mitgestalten.

Unser Product Marketing Manager Anton schreibt schon seit zehn Jahren Texte über Lasermaschinen. In die Technologie hat er sich allerdings schon bei der ersten Begegnung verliebt.