Wie Hopper Mobility mit Laserhub Mobilität neu gestaltet

Ein Fahrzeug, das Fahrrad und Automobil verbindet, stellt nicht nur an die Entwicklung hohe Anforderungen – auch die Beschaffung wird schnell komplex. Für den Hopper von Hopper Mobility fließen rund 250 unterschiedliche Bauteile in jedes Fahrzeug ein. Etwa 50 davon sind Metallteile, die über Laserhub bestellt werden: Blech-Biegeteile, Rohrlaserteile und Frästeile, von Prototyp bis Serie.
Was früher Wochen dauerte, läuft heute in wenigen Stunden. Der entscheidende Faktor ist ein einheitlicher digitaler Prozess über alle Fertigungsverfahren hinweg.

Wenn Vielfalt zur Herausforderung wird

Der Hopper ist ein komplettes, überdachtes Fahrzeug. Neben Antrieb und Fahrradtechnik entstehen zahlreiche Komponenten für Sitze, Fahrwerk und Karosserie. Besonders im Metallbereich ist die Bandbreite groß: unterschiedliche Materialdicken, verschiedene Beschichtungen, komplexe Geometrien und mehrere Fertigungsverfahren.

Diese Vielfalt stellte Hopper Mobility lange vor ein klassisches Problem: Kaum ein einzelner Produzent konnte das gesamte Spektrum abdecken. Bestellungen mussten auf mehrere Zulieferer verteilt werden. Das bedeutete unterschiedliche Angebote, verschiedene Kommunikationswege und viele Abstimmungsschleifen.

Der größte Aufwand entstand nicht einmal in der Fertigung selbst, sondern in der Organisation: Angebote vergleichen, Rückfragen klären, den Status einzelner Bauteile verfolgen. Mit wachsender Stückliste wurde dieser Prozess immer schwerer beherrschbar.

Früher: Warten auf Antworten

Vor der Zusammenarbeit mit Laserhub lief ein Großteil der Beschaffung per E-Mail. Für jedes Bauteil mussten Anfragen verschickt, Angebote abgewartet und Details geklärt werden. Informationen gingen verloren, Rückmeldungen verzögerten sich, und der gesamte Bestellprozess zog sich in die Länge.

Der Bestellprozess hat früher mehrere Wochen gedauert, weil wir immer auf Antworten verschiedener Zulieferer warten mussten. Heute reduziert sich das auf ein paar Stunden.
Luis Kofler, Produktionsleiter bei Hopper Mobility

Zusätzlich arbeitete Hopper Mobility mit rund einer Handvoll Lieferanten parallel. Jeder hatte eigene Prozesse, eigene Lieferzeiten und eigene Ansprechpartner. Das machte die Planung und Koordination unnötig kompliziert.

Heute: Ein digitaler Prozess für alles

Seit 2023 bündelt Hopper Mobility seine Metallteilebeschaffung über Laserhub – und nutzt dabei alle verfügbaren Fertigungsverfahren von Laserschneiden über Fräsen bis hin zur Fertigung von Rohrteilen parallel. Entscheidend war dabei nicht nur die Plattform selbst, sondern auch die enge Begleitung durch den Laserhub-Kundenservice. Gerade bei der Frage, welches Verfahren für welches Bauteil sinnvoll ist, oder wie Teile optimal für die Serie ausgelegt werden, erhielt das Team gezielte Unterstützung.

Der Einkauf muss nicht mehr nach Bauteilart unterscheiden. Wir können alle Fertigungsverfahren zusammen anfragen – rund um die Uhr und mit großer Fertigungstiefe.
Luis Kofler, Produktionsleiter bei Hopper Mobility

Neben Einzelbestellungen nutzt Hopper Mobility gezielt Rahmenverträge über Laserhub, insbesondere für wiederkehrende CNC-Frästeile. Damit werden Preise, Lieferzeiten und Mengen langfristig planbar – ein entscheidender Faktor für den Übergang in die Serie.

Ob Auswahl des passenden Fertigungsverfahrens, Klärung technischer Details oder Überführung in Rahmenverträge – der persönliche Kontakt half dabei, schnell die richtigen Bauteile in der passenden Qualität zu erhalten, ohne langwierige Abstimmungen mit verschiedenen Lieferanten.

Mehrwert schon in der Konstruktion

Der Nutzen beginnt nicht erst bei der Bestellung, sondern bereits am CAD-Modell. Durch das direkte Preisfeedback können Bauteile frühzeitig wirtschaftlich ausgelegt werden. Ein gutes Beispiel ist die Cargo-Wand, ein zentrales Bauteil der neuen Cargo-Variante des Hoppers. Mit bis zu 300 Litern Stauraum richtet sich diese Version gezielt an gewerbliche Anwender wie Lieferdienste, Handwerksbetriebe und kommunale Dienste.

Dank der Unterstützung durch Laserhub – digital und persönlich – ließ sich dieses komplette Bauteil des Hoppers konkret planen, kalkulieren und verfahrensübergreifend termingerecht umsetzen.

Von vielen Lieferanten zu einem Prozess

Statt mehrere Zulieferer parallel zu koordinieren, läuft heute alles über einen einheitlichen Kanal. Angebote, Bestellungen, Rahmenverträge und Lieferungen folgen demselben Schema – unabhängig vom Fertigungsverfahren.

Das reduziert Durchlaufzeiten und Abstimmungsaufwand erheblich:

Wir müssen viel weniger Zeit in die Beschaffung investieren und können uns stärker auf die Weiterentwicklung unseres Hoppers konzentrieren.
Luis Kofler, Produktionsleiter bei Hopper Mobility

Die Entscheidung für Laserhub fiel also aus einer Kombination von Gründen: übersichtliche Plattform, Zeitersparnis beim Bestellen, konkurrenzfähige Preise – und ein Kundenservice, der aktiv bei technischen Fragen unterstützt.

Fazit: Komplexität reduziert, Geschwindigkeit gewonnen

Hopper Mobility konnte durch die Zusammenarbeit mit Laserhub konkret profitieren:

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