Warum habt ihr die bisher getrennten Arbeitsabläufe für die Bestellung von Blech- und Rohrteilen auf der einen und CNC-Zerspanungsteilen auf der anderen Seite zusammengeführt?
Produkt-Designerin
Lisa Martini: Unser Ziel war es, die Benutzung der Laserhub-Plattform so einfach wie möglich zu machen. Bisher mussten sich unsere Kunden zu Beginn entscheiden, ob sie „Blech und Rohrteile“ oder „CNC-Zerspanung“ wählen – das führte manchmal zu Unsicherheiten. Jetzt analysieren wir direkt die hochgeladenen Dateien und erkennen, um welche Art von Bauteil es sich handelt. So vermeiden wir Fehlzuordnungen und reduzieren Frustrationen auf der Kundenseite.
Bisher wurden rund 8 % der Dateien falsch hochgeladen – diese Zahl wird mit dem neuen Ablauf drastisch sinken. Zudem können unsere Kunden jetzt Blech-, Rohr- und CNC-Teile in einem einzigen Bestellvorgang kalkulieren, was den gesamten Ablauf erheblich erleichtert. Das gilt auch für die Kalkulation von Baugruppen, für deren Teile verschiedene Fertigungsverfahren genutzt werden müssen. Nicht zuletzt wird durch die Zusammenführung der Prozesse die kostenlose Vorkonfiguration per E-Mail, die viele Kunden bereits für Blech- und Rohrteile nutzen, jetzt auch für CNC-Zerspanungsteile verfügbar.
Was sind die technischen Herausforderungen bei der Unterscheidung von Blech- und Zerspanungsteilen?
Metalltechnologie-Experte
Christian Gebhardt: Eine der größten Herausforderungen ist die exakte Erkennung von Merkmalen wie Gravuren, Fasen oder Seitenlöchern – diese können sowohl durch Laserschneiden als auch durch Fräsen erzeugt werden. Eine falsche Klassifizierung könnte die Kosten und Produktionszeiten unnötig in die Höhe treiben. Daher müssen wir sicherzustellen, dass jedes Teil korrekt identifiziert und dem passenden Fertigungsverfahren zugeordnet wird.
Wie habt ihr diese technischen Herausforderungen gelöst?
Software-Ingenieur
Constantinos Morfakis: Wir setzen auf künstliche Intelligenz, insbesondere auf große Sprachmodelle. Bei der Analyse von PDFs suchen wir gezielt nach Begriffen, die zum Beispiel typisch für Fräsbauteile sind. Diese Schlüsselwörter helfen uns, das jeweilige Teil korrekt zu klassifizieren und dem richtigen Fertigungsprozess zuzuordnen. So minimieren wir Fehlzuordnungen und sorgen für einen reibungslosen Ablauf für unsere Kunden.
Welche Vorteile haben Laserhub-Kunden durch den neuen Ablauf?
Produktmanager
John Hughes: Unsere Kunden profitieren von einem schnelleren, fehlerfreien Bestellprozess. Sie müssen sich nicht mehr durch verschiedene Kategorien navigieren oder überlegen, welcher Bereich der richtige ist. Stattdessen können sie alle benötigten Teile – egal ob Blech, Rohr oder Zerspanung – in einem einzigen Vorgang bestellen. Und mit der neuen Möglichkeit, Baugruppen aus verschiedenen Teilen direkt zu kalkulieren oder vorkonfigurieren zu lassen, wird die Abwicklung noch einfacher.
Vielen Dank für an euch alle für den Einblick, wie Design und Technologie zusammenwirken, um den Bestellprozess bei Laserhub noch intelligenter und nutzerfreundlicher zu machen.
Laserhub – Ihr verlässlicher Partner für Metallteile!