Zahlen und (Klima-)fakten: Im Gespräch mit Karla

Karla Grabenhorst ist seit ihrem Praktikum feste Größe in unserem Finanzbereich und treibt das Thema Nachhaltigkeit bei uns mit großem Engagement voran. Von ihrem Alltag und dem, was sie fürs Klima bereits erreicht hat, erzählt sie im Gespräch.

Du hast bei uns als Praktikantin im Bereich Finanzen angefangen, wie würdest du diese Zeit beschreiben?

Sehr lehrreich in den ersten drei Monaten, danach war es natürlich viel immer dasselbe. Ich war dann aber überrascht, dass ich so viel zum Erstellen von Prozessen gelernt habe. Hätte ich nicht gedacht, gehört aber zum Start-up einfach dazu. Es war sehr spannend viel mit anderen Abteilungen zusammenzuarbeiten. Finanzen hat nunmal überall Berührungspunkte.

Wie hast du zu Laserhub gefunden?

Über das Portal campusjäger. Ich habe “European Economic Studies” studiert, das ist wie VWL nur mit mehr Sprachen und Auslandsaufenthalt, und dort hatte ich eine Vorlesung zu Start-ups. Das fand ich von Anfang an besonders anziehend und nachdem der Bewerbungsprozess bei Laserhub so schnell und sympathisch war, gab es auch gar keine andere Alternative für mich. Die Ausschreibung war zu “Assistenz der Geschäftsführung”, was ja so ziemlich alles hätte umfassen können, und ich bin sehr schnell bei den Finanzen gelandet.

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Ich verwalte das Mahnwesen, verbuche die Zahlungen der Kund*innen, beantworte ihnen auch alle Fragen dazu. Mittlerweile ist die Abteilung um zwei weitere Mitarbeiter*innen gewachsen, daher befindet sich vieles im positiven Umbruch. Dazu wird nun noch kommen, dass ich vermehrt Datenanalysen mache. 

Noch mehr Zahlen, liegt dir das?

Auf jeden Fall. Es ist neben meinem Alltag eine, sage ich mal, willkommene fordernde Abwechslung. In meinem Studium hatte ich bereits viele Berührungspunkte mit Statistik, weshalb ich mich auch freue, dieses Wissen wieder verwenden zu können.

Neben Zahlen auf Papier schlägt dein Herz noch ganz besonders für andere Unternehmensprojekte…

Genau, die Nachhaltigkeit unseres Unternehmens war mir von Anfang an sehr wichtig und ich habe hier auch die Möglichkeit bekommen, das voranzutreiben. Einen Teil meines Tages verwende ich auch nur darauf.

Welche Initiativen hast du angestoßen?

Als erstes habe ich das Einkaufsmanagement an mich gerissen [lacht]. Ich versuche alles, was wir für das Unternehmen beziehen müssen, von Klopapier bis Laptoptaschen, möglichst aus nachhaltigen Quellen und/ oder von nachhaltig eingestellten Händlern zu kaufen. Außerdem haben wir das Unternehmen nun bei JobRad angemeldet, was die Mitarbeiter*innen ermutigt, mit dem Fahrrad ins Büro zu kommen und auch privat das Fahrrad mehr zu nutzen. Und natürlich unser Offset-Projekt zur Klimaneutralität. Das bedeutet, dass die direkt durch Laserhub verursachten CO₂-Emissionen durch externe Projekte wieder eingespart werden.

Wieso ist das für dich und für Laserhub wichtig?

Ich persönlich habe irgendwann aufgehört, Fleisch zu essen, weil ich es so einfach fand, auf diese Weise Ressourcenverschwendung für mich persönlich einzugrenzen und das hat sich dann langsam auf immer mehr Lebensbereiche ausgebreitet. Und als Unternehmen hat das Handeln eine Tragweite, die man nutzen sollte, finde ich. Gerade Laserhub, das sich in einer alles anderen als grünen Industrie bewegt. Wie man an unseren Maßnahmen sieht, kann man schon ohne allzu viel Anstrengung kleine Unterschiede machen.

Obligatorische Frage zum Abschluss: Wie gestaltest du am liebsten deine Freizeit?

Das ist eine fiese Frage für eine Erwachsene [lacht]. Zurzeit lese ich wieder sehr viel. Von meinen früheren Hobbies sind mir Badminton und lateinamerikanische Tänze geblieben, übe das aber nicht sehr aktiv aus. Ich gehe stattdessen mittlerweile gern ins Fitness.

Danke, Karla!