Wenn ein 20-Zentimeter-Auto zum Ingenieursprojekt wird
STEM Racing, vielen noch unter dem früheren Namen „Formel 1 in der Schule“ bekannt, gehört zu den größten Technik-Wettbewerben für Schülerinnen und Schüler weltweit.
Die Aufgabe klingt zunächst einfach: Ein Miniaturrennwagen soll mithilfe einer CO₂-Kartusche möglichst schnell eine 20 Meter lange Strecke zurücklegen.
Tatsächlich steckt dahinter jedoch weit mehr als ein schnelles Auto.
Die Teams entwickeln ihre Fahrzeuge selbst, konstruieren die Bauteile in CAD, fertigen Prototypen, testen verschiedene Varianten und dokumentieren den gesamten Entwicklungsprozess. Darüber hinaus müssen sie Sponsoren gewinnen, einen Messestand gestalten und ihr Projekt wie ein eigenes Start-up präsentieren.
Für die Jury zählt also nicht nur die Geschwindigkeit auf der Rennstrecke, sondern die gesamte technische und organisatorische Leistung des Teams.

Vom CAD-Modell zum fertigen Rennwagen
Für Team Spectrum begann der Weg zum Meistertitel am Computer.
Die Schüler entwickelten ihre Bauteile selbst, erstellten die CAD-Modelle und optimierten ihr Fahrzeug Schritt für Schritt. Dabei spielten zahlreiche Faktoren eine Rolle:
- Aerodynamik
- Gewicht
- Stabilität
- Materialauswahl
- Fertigbarkeit
- Serienfähigkeit
Denn beim Wettbewerb reicht es nicht aus, einen einzelnen Prototypen zu bauen. Die Fahrzeuge müssen reproduzierbar gefertigt werden können.
Wie in realen Entwicklungsprojekten wurden Konstruktionen analysiert, verbessert und erneut getestet. Genau dieser iterative Prozess gehört heute auch im professionellen Maschinenbau, in der Produktentwicklung oder im Anlagenbau zum Alltag.
Wenn Schüler denselben Beschaffungsprozess nutzen wie Industrieunternehmen
Für die Fertigung einzelner Komponenten nutzte das Team erstmals die Laserhub-Plattform.
Die Schüler luden ihre CAD-Daten hoch, erhielten direkt Angebote und die Unterstützung unserer Metall-Experte. Am Ende konnten sie so in kürzester Zeit die benötigten Bauteile bei unseren Produzenten fertigen lassen – ganz ähnlich wie Ingenieure, Konstrukteure oder Einkäufer in Industrieunternehmen.
Wie bei vielen anderen Projekten entstand ein enger Austausch rund um Konstruktion, Fertigung und die optimale Umsetzung der Bauteile. Gemeinsam wurden Lösungen besprochen und die Schüler bei ihren technischen Fragestellungen unterstützt.
Gerade für junge Talente, die sich intensiv mit Konstruktion und Produktentwicklung beschäftigen, bietet ein solcher Einblick in reale Fertigungsprozesse einen besonderen Mehrwert.
Technikbegeisterung auf höchstem Niveau
Wer mit den Mitgliedern von Team Spectrum spricht, merkt schnell: Hier geht es nicht um ein gewöhnliches Schulprojekt.
Jede Zehntelsekunde zählt. Kleinste Änderungen an Geometrie, Gewicht oder Aerodynamik können über Sieg oder Niederlage entscheiden.
Die Schüler analysieren Luftwiderstände, optimieren ihre Konstruktionen und beschäftigen sich mit Fertigungstechnologien, Werkstoffen und Produktionsprozessen. Themen, die sonst oft erst im Studium oder Berufsleben eine größere Rolle spielen.
Genau diese Begeisterung für Technik, Konstruktion und Innovation macht STEM Racing so besonders.

Deutscher Meister – nächster Halt: Weltmeisterschaft
Der Einsatz hat sich ausgezahlt.
Bei den Deutschen Meisterschaften setzte sich Team Spectrum gegen die Konkurrenz durch und sicherte sich den Titel des Deutschen Meisters.
Damit qualifizierten sich die Schüler für die Weltmeisterschaft in Singapur, bei der die besten Teams aus zahlreichen Ländern gegeneinander antreten werden.
Für die jungen Konstrukteure ist das nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch eine Bestätigung für viele Monate Entwicklungsarbeit, Tests und Optimierungen.

Warum Laserhub solche Projekte unterstützt
Fachkräfte, Ingenieure und Konstrukteure fallen nicht vom Himmel.
Die technischen Talente von morgen entwickeln ihre Fähigkeiten häufig schon heute in Projekten wie STEM Racing. Sie lernen, Probleme zu lösen, Konstruktionen zu entwickeln, Entscheidungen zu treffen und ihre Ideen in reale Produkte umzusetzen.
Genau deshalb unterstützt Laserhub junge Menschen, die sich für Technik begeistern und den Mut haben, eigene Projekte umzusetzen.
Denn viele der Fähigkeiten, die Team Spectrum auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft eingesetzt hat, begegnen uns täglich auch bei unseren Kunden: CAD-Konstruktion, Prototyping, Fertigungsplanung, Optimierung und technische Problemlösung.
„Was das Team hier auf die Beine stellt, ist wirklich beeindruckend. Die Jungs arbeiten mit einer Professionalität und Leidenschaft, die man sonst eher aus der Industrie kennt“, sagt Tobias Geiger, Business Development Manager bei Laserhub. „Man merkt sofort, wie viel Herzblut und Teamgeist in diesem Projekt steckt.“

Vom Schülerprojekt bis zur Serienfertigung
Die Geschichte von Team Spectrum zeigt eindrucksvoll, wie zugänglich moderne Fertigung heute geworden ist.
Wenn Schüler eigene CAD-Modelle entwickeln, Bauteile online kalkulieren und fertigen lassen können, eröffnet dies völlig neue Möglichkeiten für Innovation und technische Entwicklung.
Dasselbe gilt natürlich auch für Unternehmen.
Ob Prototyp, Einzelteil oder Serienfertigung: Wer eine Idee konstruiert hat, kann sie heute innerhalb weniger Minuten kalkulieren und in die Fertigung bringen.
Wir gratulieren Team Spectrum herzlich zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft und wünschen viel Erfolg bei der Weltmeisterschaft in Singapur.
Wir sind stolz darauf, als Goldsponsor einen kleinen Beitrag zu diesem beeindruckenden Erfolg geleistet zu haben.
Metallteile kalkulieren wie der Deutsche Meister
Vom ersten Prototyp bis zur Serienfertigung: Mit Laserhub kalkulieren Sie Ihre Metallteile in wenigen Minuten direkt anhand Ihrer CAD-Dateien. Profitieren Sie von schnellen Angeboten, einem großen Fertigungsnetzwerk und persönlicher Unterstützung – genau wie Team Spectrum auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft.