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    StartseiteStahlblechFeuerverzinkter Stahl / 1.0226 / DX51D+Z

    Feuerverzinkter Stahl / 10226 / DX51D+Z

    Wozu ist eine Verzinkung sinnvoll? Wie funktioniert Korrosionsschutz?

    1.0226

    Feuerverzinkter Stahl

    Ausführungen

    • DX51D+Z
    • gewalzt
    • feuerverzinkt
    • 1 mm — 5 mm
    • 1 mm, 1,5 mm, 2 mm, 2,5 mm, 3 mm, 4 mm, 5 mm

    Was ist feuerverzinkter Stahl DX51D+Z?

    Feuerverzinkter Stahl DX51D+Z / 1.0226 ist ein Stahl, der zum Zwecke des Korrosionsschutzes mit Zink überzogen wurde. Das gibt der Index “+Z” an.  

    Was ist Feuerverzinken?

    Das Überziehen eines Material mit einer Zinkschicht wird verzinken genannt. Dafür gibt es verschiedene Verfahren, wobei das Feuerverzinken eines davon ist. Der Stahl wird in geschmolzenes Zink getaucht, das eine Temperatur von etwa 450 Grad Celsius aufweist.

    Dabei schmilzt an der direkten Berührungsfläche von Stahl und Zinkschmelze durch die hohe Hitze ein Teil des Stahls an. Es bildet sich eine dünne Legierungsschicht. Dadurch haftet auch die darüberliegende Zinkschicht aus reinem Zink sehr fest am Stahl.

    Weshalb wird Stahl feuerverzinkt?

    Viele Blechteile werden nicht nur im Innenbereich, sondern auch im Außenbereich eingesetzt und sind dadurch wechselnden Witterungsverhältnissen ausgesetzt. Natürlicherweise beginnt der Stahl zu korrodieren, das heißt es setzen Verwitterungsprozesse ein, die mit dem Material reagieren und die Funktionsweise beeinträchtigen können.

    Diese Vorgänge betreffen nur Eisenmetalle. Der Grund dafür ist, dass das enthaltene Eisen in der Umgebung von Wasser (z.B. Regen) und Sauerstoff oxidiert. Um diese Prozesse einzudämmen oder zu verhindern wird versucht, der Redoxreaktion die Grundlage zu entziehen indem Sauerstoff und Feuchtigkeit ferngehalten werden. Dafür wird der Stahl mit einer Schutzschicht überzogen.

    Wie wirkt eine Verzinkung als Korrosionsschutz?

    Als Überzug eignet sich beispielsweise Zink. Zink ist ein Metall, das grundsätzlich nicht immun gegen die Korrosion durch Luft und Wasser ist, allerdings eine stabile Oberflächenoxidierung ausbildet.

    Wird das Material der Witterung ausgesetzt, so bildet sich eine Korrosionsschicht auf der Oberfläche (spontane Passivierung). Diese Schicht wirkt wie ein Selbstschutzmechanismus, da sie den Kontakt der darunterliegenden Schichten mit Oxidationsmitteln aus der Umgebung, wie Sauerstoff und Wasser, verhindert. Dadurch wird das Fortschreiten der Korrosion gestoppt, die andernfalls das ganze Material durchziehen würde.

    Die Verzinkung ist jedoch nciht nur ein passiver sondern auch ein aktiver Korrosionsschutz. Sie schützt den Stahl einerseits durch die mechanische Barriere passiv, andererseits wirkt er aktiv als sogenannte Opferanode.

    Die Opferanode wirkt als Elektrode und schützt das Material vor chemischen Reaktionen. Dabei wird das Material der Opferanode teilweise zerstört beziehungsweise “geopfert” zum Schutz des Kernmaterial, woher auch der Name stammt.

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