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  • Biegen & Abkanten

    Sie kalkulieren Ihre Biegeteile online, wir liefern Ihnen zum Wunschtermin perfekt abgekantete Bauteile zum besten Preis.

    Unsere Leistungsfähigkeit

     

    • Sie erhalten nach der Kalkulation sofort Ihr verbindliches Preisangebot
    • Sie können jederzeit bestellen, auch kurzfristig oder während der Ferienzeit
    • Sie erhalten die Waren pünktlich zu Ihrem Wunschtermin geliefert
    • Wir übernehmen das gesamte Lieferantenmanagement für Sie und wählen den perfekten Produzenten für Ihren Auftrag
    • Sie wählen aus einer großen Materialvielfalt
    • Sie bestellen Kantteile bis zu einer Länge von 5,98 m und einer Materialstärke von 10 mm!
    • Sie profitieren von attraktive Preisen und drastisch reduzierten Prozesskosten durch digitale und automatisierte Prozesse

    Jetzt Ihre Biege- und Kantteile online kalkulieren und bestellen

    Technische Daten auf einen Blick

    Maximale Breite

    5980 mm

    Kanttoleranz

    DIN ISO 2768 (mK) bzw. DIN 6935

    zu Toleranzen >

    CAD-Formate

    DXF, DWG, STEP, SLDPRT, CATPART, CATDRAWING, GEO

    zum CAD-Guide >

    Maximale Blechdicke

    10 mm

    Losgröße

    ab Stückzahl 1

    Maximales Gewicht

    300 kg

    Materialien

    Stahl, Aluminium, Edelstahl, Kupfer 

    zur Materialübersicht >

    Auszug aus unserem Maschinenpark

    TRUMPF TruBend 5320

    Maximale Biegelänge

    4000 mm

    Presskraft

    320 t

    Anzahl

    3

    TRUMPF TrumaBend 3200

    Maximale Biegelänge

    4500 mm

    Presskraft

    320 t

    Anzahl

    1

    BYSTRONIC Xcite 80

    Maximale Biegelänge

    2050 mm

    Presskraft

    80 t

    Anzahl

    1

    Biegen und Abkanten

     

    Um Blech und dessen Eigenschaften für die vorgesehenen Einsatzzwecke nutzen zu können, muss es bearbeitet und in Form gebracht werden. Dazu werden die Blechteile geschnitten, entgratet und umgeformt. Das am weitesten verbreitete Umformverfahren ist das Biegeumformen.

    Hilfe zur Konstruktion von Biegeteilen

    Um ein Metall dauerhaft plastisch zu verformen, spielen die spezifischen Materialunterschiede, die Blechdicke und die Abkantlänge eine Rolle. Auf Basis dieser Vorgaben können anschließend die idealen Biegeradien und die Presskraft ermittelt werden.

    Das Verfahren – Gesenkbiegen

    Zur Herstellung von Biegeteilen kommt eine Abkantpresse (bzw. Biegemaschine oder Abkantbank) zum Einsatz. Diese verfügt über ein Ober- und Unterwerkzeug. Das Oberwerkzeug (Stempel) wird in das Unterwerkzeug (Matrize) gedrückt.

    Das Blech liegt dabei zwischen beiden Werkzeugen. Der Stempel wird mit einer bestimmten Presskraft abgesenkt, und drückt das Blech in die Matrize. Die Matrize wirkt dabei mit der gleichen Presskraft, jedoch in die entgegengesetzte Richtung. Dadurch wird das Blech in die anvisierte Form gebogen.

    Je nach spezifischem Biegeradius werden Stempel und Matrize ausgetauscht.

    Der Kantabdruck

    Bei der Bearbeitung von Kantteilen kann es durch die Biegestempel zu Kantabdrücken an den Oberflächen des Werkstücks kommen. Zudem können beim Kanten von Blech kleine Kratzer, Rillen und Vertiefungen durch Stempel und Matrize entstehen. Eine Biegefolie kann diese kleinen Makel vorbeugen. Das Anbringen einer Biegefolie wird deshalb vor allem bei Teilen, die einem hohen optischen Anspruch gerecht werden sollen, empfohlen.

    Hinweis zur Bestellung von Biegeteilen online bei LASERHUB:

    Bitte beachten Sie, dass wir für Biegeteile bzw. Kantteile nur vorläufige Angebote erstellen können, die erst nach Prüfung der Werkzeugverfügbarkeit durch den Produzenten validiert werden (siehe AGB).

    Die richtige Walzrichtung beim Abkanten von Blech

     

    Bei der Herstellung von Blechkantteilen werden aus verschiedenen Metallen, wie Kupfer, Stahl, Edelstahl oder Aluminium sogenannte Brammen – große Barren aus Rohmaterial – gegossen. Diese werden anschließend durch Walzen zu Blechen verarbeitet. Dabei wird das Metall gestreckt und es entsteht ein faserartiges Werkstoffgefüge.

    Die Ausrichtung der Fasern hängt dabei immer von der Walzrichtung ab. Da das Material entgegen der Walzrichtung und der Faserbildung weniger robust ist, kann es aufreißen. Aus diesem Grund ist die Walzrichtung ein zu beachtender Faktor für die Qualität der Biegeteile.

    Biegt man dann das Blech längsseits in Walzrichtung, so muss der kleinstmögliche Biegeradius entsprechend größer sein. Beim Abkanten quer zur Walzrichtung ist der minimale Radius kleiner.

    Jetzt Ihre Biege- und Kantteile online kalkulieren und bestellen

    Streckgrenze beim Abkanten von Blech

    Beim Biegen von Blech muss die eingesetzte Presskraft je nach Material bestimmt werden. Jedes Material besitzt unterschiedliche physikalische Eigenschaften und ist bis zu einem gewissen Grad elastisch verformbar.

    Wird die Grenze der elastischen Verformbarkeit bei der Herstellung von Kantteilen nicht überschritten, so springt das Material in den Ausgangszustand zurück. Erst erst wenn die sogenannte materialspezifische Streckgrenze überschritten ist, ändert sich sich die kristalline Struktur des Materials irreversibel.

    Blech biegen – Die neutrale Faser

    Beim Biegeumformen werden im Querschnitt die äußeren Bereiche des Blechs gestreckt, die inneren Bereiche dagegen gestaucht.

    Im mittleren Bereich der Blechdicke bleibt dabei die sogenannte “neutrale Faser” bestehen. Beim Biegen des Blechs behält sie ihre ursprüngliche Länge, die jener vor dem Biegen entspricht.  

    Mindestbiegeradius beim Abkanten

     

    Wird Blech gebogen, so kann der Biegeradius nicht willkürlich klein gewählt werden. Je nach Metall und Blechstärke sollte ein minimaler Biegeradius nicht unterschritten werden. Der sogenannte Mindestbiegeradius gibt den kleinstmöglichen Radius an, mit dem das Biegeteil ohne Materialschäden gefertigt werden kann.

    Der Mindestbiegeradius wird immer an der Innenseite des gebogenen Blechs gemessen. Wird dieser Wert unterschritten, so können Risse im Material entstehen. Außerdem kann es zu Quetschungen sowie einer Veränderung des Querschnitts in der Biegezone kommen.  

    Mit zunehmender Blechdicke steigt der Mindestbiegeradius, ebenso variiert er von Werkstoff zu Werkstoff. Zur Errechnung des Mindestbiegeradius für Ihre Kantteile können Sie einfach die Blechdicke mit den folgenden Umrechenfaktoren multiplizieren:  

    • 1-3 für Stahl,  
    • 0,8 – 1,2 für Edelstahl  
    • 0,9 –3 für Aluminium

    Eine ausführliche Anleitung zur Konstruktion von Blechbiegeteilen finden Sie im CAD-Guide.

    Überbiegeradius bei Biegeteile

    Beim Abkanten kann das Blech nach der Umformung leicht zurückfedern. Dieses Verhalten kann durch die Wahl eines etwas kleineren Stempels und einer leichten Überbiegung ausgeglichen werden. Der Rückfederungsfaktor hängt vom Blechmaterial, dem Biegeradius und der Blechdicke ab.

    Ähnlich verhält es sich mit dem Überbiegungswinkel, der den Grad der Blechüberbiegung angibt. In der Praxis werden diese feinen Einstellungen meist von der Biegemaschine oder Abkantbank automatisch eingestellt.

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