Digital bestellen, mit Fertigungsexperten sprechen: Warum Laserhub mehr als eine Plattform ist

Wer Metallteile beschafft, möchte vor allem eines: schnell zum passenden Bauteil kommen – und bei technischen Fragen einen Ansprechpartner haben, der versteht, wovon man spricht.
Beim regionalen Fertiger ist dieser direkte Austausch selbstverständlich. Bei einer digitalen Beschaffungsplattform stellt sich dagegen schnell die Frage: Was passiert, wenn ein Bauteil nicht nach Standard läuft, technische Rückfragen entstehen oder es bei einem Auftrag ein Problem gibt?
Genau dann wird Erfahrung wichtig. Bei Laserhub arbeiten in der Auftragsbearbeitung, Qualitätssicherung und technischen Betreuung Mitarbeiter, die selbst viele Jahre in Metallbearbeitung, Maschinenbau, Automotive, CNC-Zerspanung, Lasertechnik, Arbeitsvorbereitung und Einkauf tätig waren.
Für Kunden bedeutet das: Sie können die Vorteile digitaler Beschaffung nutzen, ohne bei technischen Fragen auf den Austausch mit erfahrenen Fachleuten verzichten zu müssen.

Digitalisierung ersetzt Fertigungswissen nicht

Viele Schritte der Metallteilebeschaffung lassen sich heute deutlich effizienter digital abbilden als bei regionalen Produzenten. Kalkulationen können automatisiert erstellt, Aufträge digital übermittelt und Fertigungskapazitäten über ein großes Produktionsnetzwerk genutzt werden. Genau diese Verbindung aus Branchenexpertise und Digitalisierungs-Know-how beschreibt Laserhub auch als Grundlage des eigenen Geschäftsmodells.

Aber nicht jeder Auftrag läuft vollständig automatisiert durch.

Bei einem Biegeteil muss vielleicht die Machbarkeit genauer geprüft werden, ein CNC-Zerspanungsteil stellt besondere Anforderungen an die Bearbeitung oder ein Bauteil lässt sich mit dem vorgesehenen Fertigungsverfahren nicht wie geplant umsetzen. Auch bei Qualitätsfragen nach der Lieferung ist technisches Verständnis gefragt.

Dann braucht es neben Software vor allem Menschen, die Fertigung verstehen.

Sechs Beispiele für Industrieerfahrung bei Laserhub

Die folgenden Kollegen stehen beispielhaft für die unterschiedlichen Erfahrungen aus der produzierenden Industrie, die heute bei Laserhub zusammenkommen. Entscheidend ist dabei nicht nur, wo sie zuvor gearbeitet haben, sondern wie dieses Wissen heute in die Bearbeitung von Kundenaufträgen, die Weiterentwicklung unserer Prozesse und die Zusammenarbeit mit Produzenten einfließt.

Christian Gebhardt – Lasertechnik und industrielle Fertigung

Christian bringt mehrjährige Erfahrung aus der industriellen Lasertechnik mit. Vor Laserhub arbeitete er als Projektingenieur für Laseranwendungen beim Fraunhofer in den USA, anschließend als Project Lead Laser bei Magna International und später als Betriebsleiter bei Hujer Lasertechnik GmbH.

Damit kennt er Lasertechnik nicht nur aus der Entwicklung, sondern auch aus Automotive und operativem Produktionsbetrieb.

Bei Laserhub bringt Christian diese Erfahrung in die Weiterentwicklung unserer Fertigungsprozesse ein. Sein Verständnis für Maschinen, Produktionsabläufe und technische Machbarkeit hilft dabei, Anforderungen realistisch einzuordnen und gemeinsam mit unseren Produzenten geeignete Lösungen für Kundenbauteile zu finden.

Nate Underwood – mehr als 15 Jahre CNC-Zerspanung und Automotive

Nate verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Automotive-Industrie. Seine Schwerpunkte lagen in der zerspanenden Produktion, Prozesstechnologie und Entwicklung.

Dieses Wissen fließt heute in die CNC-Zerspanung bei Laserhub ein – von der Bewertung unterschiedlicher Fertigungsmöglichkeiten bis zum Verständnis dafür, welche Maschinentechnologie für ein bestimmtes Zerspanungsteil sinnvoll ist. Kunden profitieren davon insbesondere dann, wenn Bauteile besondere Anforderungen an Bearbeitung oder Fertigungsprozess stellen.

Jonas Brenner – über zehn Jahre Erfahrung in Metallbearbeitung und Arbeitsvorbereitung

Jonas kennt die Arbeitsvorbereitung in der Metallindustrie aus langjähriger Praxis. Bevor er zu Laserhub kam, arbeitete er sechs Jahre als Arbeitsvorbereiter bei Keller Blechtechnik und beschäftigte sich dort unter anderem mit CNC-Fertigung und Produktionsvorbereitung.

Seit 2020 bringt er diese Erfahrung bei Laserhub ein – zunächst als Arbeitsvorbereiter und heute als Teamlead der virtuellen Arbeitsvorbereitung. Zusätzlich ist Jonas staatlich geprüfter Maschinenbautechniker.

Damit verbindet Jonas klassische Arbeitsvorbereitung aus einem produzierenden Metallbetrieb mit deren digitaler Umsetzung bei Laserhub. Dieses Praxiswissen hilft seinem Team beispielsweise dabei, die Fertigbarkeit von Bauteilen zu beurteilen und technische Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen – bevor sie später in der Produktion zum Problem werden.

Martin Sülzenbrück – knapp 20 Jahre Erfahrung in Blechbearbeitung, Qualität und Einkauf

Martin ist gelernter Konstruktionsmechaniker und hat sich unter anderem zum Maschinenbautechniker mit Fachrichtung Qualitätsmanagement sowie zum Technischen Betriebswirt weitergebildet.

In knapp 20 Jahren Blechbearbeitung arbeitete er unter anderem als Lieferantenmanager, Projektleiter für Fügeanlagen sowie Einkäufer und Einkaufsleiter in der Automobilzulieferindustrie. Vor Laserhub war er bei einem Sondermaschinenbauer als Einkaufsleiter und Qualitätsmanagementbeauftragter tätig.

Bei Laserhub kann Martin dadurch sowohl die Perspektive des Kunden als auch die des Produzenten einnehmen. Gerade bei Qualitätsfragen oder Abweichungen hilft diese Erfahrung dabei, technische Ursachen einzuordnen, Anforderungen beider Seiten zu verstehen und gemeinsam eine praktikable Lösung zu finden.

Adrian Raidt – neun Jahre Erfahrung bei TRUMPF

Auch die Gründungsgeschichte von Laserhub ist eng mit der Metallindustrie verbunden. Geschäftsführer und Co-Gründer Adrian Raidt arbeitete vor Laserhub neun Jahre bei TRUMPF in unterschiedlichen Führungsfunktionen.

Seine Erfahrung aus Werkzeugmaschinen, Blechbearbeitung und industriellen Prozessen prägt die Entwicklung von Laserhub seit der Gründung. Sie hilft dabei, digitale Prozesse nicht losgelöst von der Fertigungsrealität zu entwickeln, sondern an den tatsächlichen Anforderungen produzierender Unternehmen auszurichten.

Christoph Rößner – fünf Jahre an der Spitze eines Maschinenbauunternehmens

Co-Gründer und Geschäftsführer Christoph Rößner kennt wiederum die Kundenseite aus eigener Erfahrung. Der Diplom-Wirtschaftsingenieur leitete fünf Jahre ein mittelständisches Maschinenbauunternehmen, bevor er den Inkubator eines Elektrowerkzeugherstellers aufbaute.

Damit kennt Christoph viele Herausforderungen, die auch unsere Kunden beschäftigen, aus eigener Verantwortung: zuverlässige Lieferanten finden, Kosten und Termine im Blick behalten und gleichzeitig die eigene Produktion am Laufen halten. Diese Perspektive fließt in die Weiterentwicklung von Laserhub und unseren Beschaffungsprozessen ein.

Das sind sechs Beispiele – das Wissen ist deutlich breiter verteilt

Das technische und operative Know-how konzentriert sich jedoch nicht auf einige wenige Mitarbeiter, sondern verteilt sich auf mehrere Bereiche des Unternehmens.

Allein in drei Teams, die besonders nah an Kunden, Aufträgen und Produzenten arbeiten, sind aktuell 36 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig:

  • 12 Blech- und Drehteile-Spezialisten sowie Logistikmanager kümmern sich in Operations um die Arbeitsvorbereitung und koordinieren Aufträge von der Zuweisung bis zur termingerechten Lieferung.
  • 13 Mitarbeiter in Supply Chain Management & Procurement entwickeln das Produzentennetzwerk weiter und arbeiten daran, dessen Leistungsniveau kontinuierlich zu verbessern.
  • 11 Kundenansprechpartner und Verhandlungsspezialisten kümmern sich um Einführung, Betreuung und Weiterentwicklung der Kunden. Für Kunden ab einem entsprechenden Beschaffungsvolumen stehen zudem persönliche Account Manager zur Verfügung.

Dazu kommen die Kolleginnen und Kollegen aus Engineering sowie Product & Data, die dieses Fachwissen in digitale Prozesse übersetzen: Aktuell arbeiten 18 Softwareentwickler an der Plattform und neun Produktstrategen und Designer an Funktionen, Algorithmus und Nutzererlebnis.

Was bedeutet das für Ihren Auftrag?

Für Sie als Einkäufer oder Konstrukteur wird dieses Know-how vor allem dann relevant, wenn eine Bestellung vom Standardfall abweicht.

Bei der Machbarkeit:
Ein Bauteil lässt sich nicht allein danach beurteilen, ob die CAD-Datei technisch ausgelesenwerden kann. Bei Blechteilen können beispielsweise besondere Features oder filigrane Geometrien relevant sein. Bei Biegeteilen spielen mögliche Kollisionen und die tatsächliche Umsetzbarkeit der Biegungen eine Rolle.

Bei der CNC-Zerspanung:
Je nach Geometrie, Toleranzen und Bearbeitungsseiten können völlig unterschiedliche Fertigungsstrategien sinnvoll sein. Erfahrung aus Zerspanung und Produktion hilft dabei, technische Anforderungen richtig einzuordnen.

Bei Qualitätsfragen:
Kommt es zu einer Abweichung, muss verstanden werden, was am Bauteil und im Fertigungsprozess passiert ist. Hier hilft Erfahrung aus Fertigung, Qualitätsmanagement und Lieferantensteuerung.

Bei der Auftragsabwicklung:
Liefertermine, Kapazitäten und besondere Anforderungen müssen zwischen Kunde, Laserhub und Produzent koordiniert werden. Auch hier profitieren digitale Prozesse davon, wenn die Menschen dahinter industrielle Abläufe verstehen.

Wie beim Fertigungspartner – nur mit einem größeren Netzwerk dahinter

Ein guter regionaler Fertiger bietet etwas, das für viele Unternehmen besonders wichtig ist: Man kennt seinen Ansprechpartner und kann technische Fragen direkt mit Menschen besprechen, die Fertigung verstehen.

Diese Möglichkeit haben Sie auch bei Laserhub.

Der Unterschied liegt im Modell dahinter. Statt ausschließlich auf den Maschinenpark und die Kapazitäten eines einzelnen Fertigers zuzugreifen, verbindet Laserhub Kunden mit einem großen Netzwerk aus über 100 qualitätsgeprüften Produzenten.

Sie erhalten damit die Skalierbarkeit und Geschwindigkeit einer digitalen Plattform – kombiniert mit Mitarbeitern, die die Anforderungen der Metallindustrie aus eigener Erfahrung kennen.

Die Digitalisierung übernimmt dort, wo sie Beschaffung schneller und effizienter macht. Menschen übernehmen dort, wo Erfahrung, technisches Verständnis und Kommunikation gefragt sind.

Digital beschaffen. Persönlich und fachlich betreut.

Metallteile digital zu bestellen, muss nicht bedeuten, den persönlichen Kontakt zum Fertigungswissen zu verlieren.

Bei Laserhub arbeiten Menschen, die selbst aus Metallbearbeitung, Maschinenbau, Automotive, Einkauf, Qualität und Produktion kommen. Sie verstehen nicht nur, wie ein digitaler Beschaffungsprozess funktioniert, sondern auch, was in der Werkhalle passiert.

So müssen Sie sich nicht zwischen effizienter digitaler Beschaffung und fachlicher Betreuung entscheiden. Bei Laserhub bekommen Sie beides.

Jetzt Metallteile über Laserhub kalkulieren und von digitaler Beschaffung mit echter Industrieexpertise profitieren.

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